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    Gößling, Andreas:
    Das große Buch der Feen und Elfen

    Knaur, 2004, 1. Aufl., 3-426-66124-1, geb.,
    381 S., € 22,90. inkl. gesetzl. MwSt.

    Feen und Elfen, geheimnisvolle Wesen einer anderen Welt. Wir kennen sie aus Märchen, Sagen und Legenden. In deren Reiche verbannen die meisten Menschen ihre Existenz. Anders aber die Iren und vor allem die Isländer. Bei ihnen gibt es sogar einen offiziellen „Elfen-Beauftragten“, der dafür zuständig ist, sie vor Störungen zu schützen.
    Doch von den zauberhaften Wesen wird nicht nur in nordischen Regionen berichtet. Überall auf der Welt gibt es Erzählungen von übernatürlichen, zauberfähigen Frauen. Was ein wenig verwundert, ist, dass auch die Geschichten zu alten Göttinnen, Sagen- und Mythengestalten, wie den Sirenen und der Loreley in das Buch aufgenommen wurden. Sie bezeichnet man im allgemeinen nicht als Feen oder Elfen.

    Andreas Gößling hat die Geschichten zusammengetragen und thematisch geordnet. Er führt die „Besucher in Elfenwelten“, berichtet von „Ehen mit Feen“ und dem „Elfen-Eros“; „Menschenkinder, Wechselbälger“, „Schatz- und Schutzfeen“ und schließlich „Elfenzorn und Feenbann“ machen mit den verschiedensten Gestalten bekannt.
    Es sind sehr unterschiedliche Geschichten, sowohl was die Länge, als auch was die Art des Inhaltes betrifft. Der Autor hat sie nicht aus anderen Quellen zusammengestellt, sondern durchweg bearbeitet. Dies ist bei den längeren Erzählungen gut gelungen. Sie sind stimmungs- und ein wenig geheimnisvoll, wie man es bei einem solchen Thema erwartet. Die kurzen Geschichten sind nicht so ansprechend, da dort mehr berichtsartig und ohne Identifikationsfiguren erzählt wird.
    Das kleine „Lexikon der Feen und Elfen“ im Anhang zeigt die Fähigkeiten Andreas Gößlings als Sachbuchautor. Kurz, aber sehr informativ vermittelt er Informationen zu verschiedenen Stichworten des Themas, wobei auch psychologische und historische Aspekte berücksichtigt sind.
    Im Quellen- und Literaturverzeichnis finden sich Anregungen zur weiterführenden Lektüre.

    Zu etwas Besonderes wird dieses Buch aber vor allem durch seine Gestaltung. Da sind die zahlreichen Illustrationen von Friedrich Hechelmann. Ganzseitige Bilder, die einen in eine Traumwelt entführen, in die man versinken kann. Zu den jeweiligen Geschichten passen sie jedoch nur bedingt, obwohl dadurch, dass einer der Sätze der Erzählung auf ihrer ansonsten leeren Rückseite wiederholt wird, dieser Bezug postuliert wird.
    Kleine Illustrationen mit eingefügten Kapitälchen leiten jede Geschichte ein.

    Eine sehr schön gestaltete Geschichtensammlung, traumhaft illustriert und wesentlich umfangreicher, als es auf den ersten Blick scheint.

    S. Brink

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